Medikamente als Ursache für eine Blasenentzündung?
Autoren: Dr. med. Michaela Hilburger, Fachärztin für Urologie
Blasenentzündungen entstehen meist durch Bakterien, die aus dem Genital- und Analbereich in die Harnwege aufsteigen. Weniger bekannt ist jedoch, dass auch bestimmte Medikamente das Risiko für solche Infekte erhöhen können – etwa durch eine Schwächung der Abwehrkräfte, eine unvollständige Blasenentleerung oder die Bildung von Harnsteinen. In manchen Fällen kann auch das Medikament selbst die Blasenschleimhaut direkt reizen und dadurch Beschwerden auslösen.
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Medikamente wie Immunsuppressiva, manche Psychopharmaka oder Diabetesmittel können das Auftreten von Blasenentzündungen begünstigen.
- Die Therapie richtet sich unter anderem nach dem jeweiligen Medikament und danach, ob Keime beteiligt sind. Auch eventuelle Nebenwirkungen des Medikaments wie Restharn oder Harnsteine müssen behoben werden.
- Wichtig: Setzen Sie das betreffende Medikament nicht eigenständig ab. Stattdessen sollten Sie mögliche Alternativen oder begleitende Maßnahmen zur Vorbeugung einer erneuten Blasenentzündung mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.
Medikamente: ein unterschätzter Risikofaktor für Blasenentzündungen
Es gibt viele Risikofaktoren, die die Entstehung von Harnwegsinfekten (z. B. Blasen- oder Nierenbeckenentzündungen) begünstigen – von falscher Intimhygiene über ein aktives Sexualleben bis hin zu bestehenden Grunderkrankungen. Weniger bekannt mag jedoch sein, dass bestimmte Arzneimittel das Risiko für keimbedingte Infektionen, etwa durch das Bakterium Escherichia coli (E. coli), erhöhen können.
Im Folgenden erfahren Sie, auf welche Weise Medikamente Harnwegsinfekte fördern können und welche Arzneimittel dabei eine Rolle spielen.
Schwächung des Immunsystems
Bestimmte Medikamente unterdrücken das körpereigene Abwehrsystem und machen Betroffene somit anfälliger für Infektionen. Zu diesen Arzneimitteln gehören vor allem Immunsuppressiva, die beispielsweise nach Organtransplantationen oder bei Autoimmunerkrankungen eingenommen werden.
Einige Beispiele sind:
- Glukokortikoide (z. B. Prednison)
- Cyclophosphamid
- Azathioprin
- Ciclosporin
- Sirolimus
- Mycophenolat-Mofetil
Ist das Immunsystem durch die Therapie geschwächt, können Krankheitserreger wie Bakterien und Pilze leichter Infektionen wie etwa eine Blasenentzündung (= Zystitis) auslösen.
Auch andere Medikamente können die Infektanfälligkeit beeinflussen, ohne klassische Immunsuppressiva zu sein. Dazu zählt zum Beispiel Interferon. Es wird unter anderem bei Multipler Sklerose eingesetzt. Obwohl Interferon nicht direkt das Immunsystem unterdrückt, kann es die Abwehrkräfte verändern und dadurch das Risiko für Infektionen erhöhen.
Störung der Blasenentleerung
Verschiedene Medikamente können als Nebenwirkung die Blasenentleerung stören – ausgelöst durch eine Fehlsteuerung der Blasenmuskulatur. Die Folge: Nach dem Wasserlassen verbleibt in der Blase ein Rest Urin – der sogenannte Restharn.
Doch was hat Restharn mit Blasenentzündungen zu tun? Die Antwort: Wird die Blase beim Toilettengang nicht vollständig entleert, können sich Bakterien in diesem „stehenden Gewässer“ besonders gut vermehren – was das Risiko für eine Blasenentzündung erhöht.
Zu den Medikamenten, die die Blasenentleerung beeinträchtigen können, gehören beispielsweise:
- Trizyklische Antidepressiva gegen Depressionen (z. B. Amitriptylin, Imipramin, Clomipramin)
- Antipsychotika vom Phenothiazin-Typ zur Behandlung von Schizophrenie oder anderen Psychosen (z. B. Thioridazin, Chlorpromazin, Promazin)
- Scopolamin (ein Medikament gegen Übelkeit)
- einige Parkinson-Medikamente (z. B. Benztropin, Benzhexol, Orphenadrin, Procyclidin)
- manche H1-Antihistaminika, die etwa als Schlafmittel oder zur Behandlung von Übelkeit und Allergien eingesetzt werden (z. B. Diphenhydramin, Chlorpheniramin, Promethazin)
- einige Arzneimittel zur Behandlung von Asthma oder COPD (z. B. Ipratropium, Tiotropium)
- Medikamente zur Behandlung einer überaktiven Blase bzw. Dranginkontinenz (z. B. Propiverin, Tolterodin, Oxybutynin)
- Medikamente zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen aus der Gruppe der Klasse-I-Antiarrhythmika (z. B. Disopyramid, ggf. Flecainid)
- Benzodiazepine (= Beruhigungs- und Schlafmittel, z. B. Diazepam, Clonazepam)
- Schmerzmittel wie Opioide (z. B. Morphin) oder bestimmte nicht-steroidale Antirheumatika – vor allem COX-2-Hemmer wie Celecoxib
- Flunarizin (wird bei Migräne oder Schwindel angewandt)
- Pseudoephedrin (Bestandteil mancher Mittel gegen Erkältungen)
Wichtig: Nicht jede Person, die solche Medikamente einnimmt, entwickelt zwangsläufig Probleme bei der Blasenentleerung oder eine Blasenentzündung. Diese Arzneimittel können jedoch in manchen Fällen die Entleerung der Blase stören und dadurch das Risiko für Harnwegsinfekte erhöhen.
Entstehung von Harnsteinen
Einige Medikamente fördern die Bildung von Harnsteinen (Nieren- oder Blasensteinen). Die Steine können den Abfluss des Urins behindern, sodass sich Harn aufstaut. Gelangen Bakterien hinzu, finden sie dort ideale Bedingungen zur Vermehrung. Die mögliche Folge: ein Harnwegsinfekt.
Wichtige Beispiele für Medikamente, die zur Steinbildung beitragen können, sind:
- bestimmte Antibiotika (z. B. Sulfonamide (= Bestandteil des Kombinationspräparats Cotrimoxazol), Ciprofloxacin oder Ampicillin)
- Indinavir (ein HIV-Medikament)
- manche Medikamente gegen Sodbrennen (sogenannte Antazida)
- Calcium,Vitamin C, Vitamin D (bei Überdosierung)
- Abführmittel (vor allem bei langfristigem Gebrauch)
- manche „Wassertabletten“ (= harntreibende Medikamente, etwa Furosemid)
- Acetazolamid (wird z. B. beim Grünen Star angewandt)
- Allopurinol (Medikament gegen Gicht)
Wie diese Substanzen zur Steinbildung beitragen, beruht auf unterschiedlichen Mechanismen: Manche lagern sich selbst im Urin ab und kristallisieren aus, andere verändern den Urin-pH-Wert oder erhöhen die Ausscheidung bestimmter Mineralien wie Calcium oder Oxalat. All das begünstigt die Entstehung von Kristallen, die sich schließlich zu Harnsteinen zusammenlagern können.
„Süßer“ Urin
Zu den Medikamenten, die mit einem erhöhten Risiko für Harnwegsinfekte in Verbindung gebracht werden, gehören ebenfalls die SGLT2-Hemmer (auch „Gliflozine“ genannt). Diese Wirkstoffgruppe wird bei Typ-2-Diabetes, chronischer Niereninsuffizienz sowie Herzinsuffizienz eingesetzt.
Einige SGLT2-Inhibitoren sind:
- Canagliflozin
- Dapagliflozin
- Empagliflozin
- Ertugliflozin
Zucker als Nährmedium für Keime
Dass es unter den SGLT2-Hemmern recht häufig zu Harnwegsinfekten sowie Entzündungen im Genitalbereich (z. B. durch Pilze) kommt, kann auf den Wirkmechanismus der Medikamente zurückgeführt werden: Die SGLT2-Hemmer führen zu einer vermehrten Ausscheidung von Glukose über die Nieren in den Urin. Dieser erhöhte Zuckergehalt im Harn stellt für manche Bakterien und Pilze ein gutes Nährmedium dar. Er begünstigt somit das Keimwachstum und somit auch die Entstehung von Infekten.
Direkte Schädigung der Blasenschleimhaut
Abschließend sei erwähnt, dass einige Medikamente die Harnblase direkt schädigen können, was eine Entzündung der Blasenschleimhaut zur Folge haben kann. Dies kann zum Beispiel vorkommen bei:
- einer Behandlung mit Cyclophosphamid (ein Medikament, das in der Krebstherapie oder zur Unterdrückung des Immunsystems eingesetzt wird, z. B. bei rheumatischen Erkrankungen oder nach einer Stammzelltransplantation)
- einer Therapie mit Ifosfamid (ein weiteres Medikament in der Krebstherapie)
- chronischem Ketamin-Missbrauch (Ketamin ist eigentlich ein Narkosemittel, wird aber wegen seiner berauschenden Wirkung auch als Droge verwendet)
- einer BCG-Therapie (Bacillus Calmette-Guérin, eine Lösung mit abgeschwächten Bakterien zur Behandlung von Blasenkrebs): Durch BCG wird eine gewollte Immunreaktion in der Blase ausgelöst. Als „Nebeneffekt“ dieser Entzündung werden die Tumorzellen zerstört. Die Symptome ähneln einer klassischen Blasenentzündung. Die Beschwerden klingen in der Regel innerhalb weniger Tage von selbst ab.
Vorbeugung von Blasenentzündungen bei Krebstherapie: Mesna als Schutz
Zur Vorbeugung einer durch Cyclophosphamid oder Ifosfamid bedingten Blasenentzündung kann das Medikament Mesna verabreicht werden. Dieses bindet die toxische Substanz, die für die Blasenschädigung verantwortlich ist. Somit kann das Risiko für eine Blasenreizung deutlich reduziert werden.
Wichtig: Blasenentzündungen, die durch eine direkte medikamentöse Reizung der Blase entstehen, sind – mit Ausnahme der BCG-Therapie – nicht bakteriell bedingt. Das heißt, Antibiotika helfen hier nicht.
Übrigens: Auch eine Strahlentherapie im Beckenbereich (z. B. im Rahmen einer Krebstherapie) kann die Blase schädigen und zu einer Entzündung führen (sogenannte Strahlenzystitis).
Wie erkennt man eine medikamentös bedingte Blasenentzündung?
Eine durch Medikamente begünstigte oder ausgelöste Blasenentzündung geht in der Regel mit den gleichen Beschwerden wie eine „gewöhnliche“ Blasenentzündung einher: Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang, Schmerzen im Unterbauch und gelegentlich Blut im Urin.
Der Unterschied liegt weniger in den Symptomen selbst, sondern vielmehr darin, wann und unter welchen Umständen sie auftreten. Ein einzelnes sicheres Kriterium, das eine medikamentös bedingte Blasenentzündung zweifelsfrei nachweist, gibt es kaum. Ein wichtiger Anhaltspunkt kann aber ein zeitlicher Zusammenhang zwischen dem Beginn der Medikamenteneinnahme und den Beschwerden sein. Auch ein Blick in den Beipackzettel lohnt sich: Werden dort mögliche Nebenwirkungen wie Harnwegsinfekte, Restharnbildung, Immunschwäche oder Harnsteinbildung genannt, kann dies auf einen Zusammenhang mit dem Medikament hindeuten.
Wichtig: Ob tatsächlich das Medikament eine Rolle spielt, kann nur der Arzt beurteilen. Suchen Sie daher bei Beschwerden ärztliche Hilfe. So lässt sich klären, ob Ihre Medikamente eine Rolle beim Infektgeschehen spielen – und welche Behandlung und Maßnahmen in Ihrem Fall am sinnvollsten sind.
Wie wird eine durch Medikamente begünstigte Harnwegsinfektion behandelt?
Die Behandlung der Blasenentzündung richtet sich danach, ob tatsächlich Bakterien im Spiel sind oder nicht. Grundsätzlich gilt:
- bakterielle Harnwegsinfektion: Wenn in der Urinanalyse Bakterien nachgewiesen werden, erfolgt die Therapie – je nach Begleitumständen – mit pflanzlichen Präparaten, Schmerzmitteln und/oder einem Antibiotikum. Zusätzlich kann Ihr Arzt prüfen, ob das jeweilige Medikament durch ein besser verträgliches Präparat ersetzt werden kann. Falls begleitende Maßnahmen helfen können, einem erneuten Harnwegsinfekt vorzubeugen, kann Ihr Arzt diese mit Ihnen besprechen.
- nicht-bakterielle (irritative/toxische) Zystitis: Handelt es sich um eine Blasenentzündung, die durch das Medikament direkt hervorgerufen wird, z. B. wie durch Cyclophosphamid, greift man nicht zu Antibiotika – diese wären hier wirkungslos, da es sich nicht um eine bakterielle Infektion handelt. Die Entzündung selbst wird symptomatisch behandelt. Das bedeutet: viel trinken und schmerzlindernde Medikamente bei Bedarf. Ihr Arzt wird auch hier mit Ihnen klären, ob es eine bessere Alternative zu Ihrem Medikament gibt oder ob es beispielsweise sinnvoll ist, eine Therapiepause einzulegen, bis sich Ihre Blase wieder erholt hat.
- Cyclophosphamid/Ifosfamid: Vorbeugend kann Mesna verabreicht werden, um das Risiko für eine Blasenentzündung zu reduzieren.
- BCG: Die Beschwerden klingen meist ohne Behandlung innerhalb kurzer Zeit ab. Gegebenenfalls können schmerzlindernde Mittel wie Paracetamol unterstützend eingesetzt werden. Halten die Symptome jedoch länger an oder tritt zusätzlich Fieber auf, erfolgt in der Regel eine antibiotische Therapie. Zudem kann eine Therapiepause oder der Abbruch der BCG-Behandlung notwendig sein.
- Ketamin: Hier gilt es, den Ketamin-Konsum umgehend zu beenden – die Behandlung der entstandenen Blasenschäden ist schwierig und erfordert zum Teil größere operative Eingriffe.
- Restharn und Harnsteine beheben: Manche Arzneimittel begünstigen Harnwegsinfekte indirekt, indem sie Restharn oder Harnsteine verursachen. Diese Probleme müssen mitbehandelt werden, da sie sonst immer wieder als Infektionsquelle dienen können: Bei ausgeprägter Restharnbildung kann es nötig sein, den Urin vorübergehend per Katheter abzuleiten, damit die Blase vollständig entleert wird und kein Keimreservoir mehr bietet. Harnsteine werden beispielsweise mittels einer OP entfernt oder durch Stoßwellen zertrümmert.
Was kann ich selber tun, um Harnwegsinfekten vorzubeugen?
Es gibt zum Glück einiges, was man selbst tun kann, um das generelle Risiko für Blasenentzündungen zu senken. Welche Maßnahmen das sind, lesen Sie hier: Vorbeugung: Wie lassen sich Risikofaktoren minimieren?
Fazit
Medikamente können auf verschiedene Weise zu Harnwegsinfektionen beitragen – etwa indem sie die Abwehrkräfte schwächen oder die vollständige Blasenentleerung behindern. Wenn Sie häufiger an Blasenentzündungen leiden und gleichzeitig bestimmte Medikamente einnehmen, sollten Sie einen möglichen Zusammenhang mit Ihrem Arzt besprechen. Eventuell lässt sich das betreffende Präparat durch eine verträglichere Alternative ersetzen oder zumindest das Infektionsrisiko durch begleitende Maßnahmen wie eine erhöhte Trinkmenge verringern.
Wenn Sie an weiteren ausführlichen Informationen zur Ursache und Behandlung von Blasenentzündungen interessiert sind, erfahren Sie hier mehr:
Die wichtigsten Fragen auf einen Blick
Wie genau können Medikamente Blasenentzündungen fördern?
Medikamente können das Immunsystem schwächen, die Blasenentleerung stören, die Entstehung von Harnsteinen fördern, den Zuckergehalt im Urin erhöhen oder die Blasenschleimhaut reizen.
Bei welchen Arzneimitteln ist Vorsicht geboten?
Zum Beispiel Immunsuppressiva, manche Antidepressiva und Antipsychotika, bestimmte Antihistaminika, Parkinson-Mittel, SGLT2-Hemmer (wird u. a. bei Diabetes eingenommen) sowie manche Schmerz- und Herzmedikamente.
Wie erkennt man eine medikamentös bedingte Blasenentzündung?
Die Beschwerden sind meist die gleichen wie bei einer „normalen“ Blasenentzündung. Auffällig kann aber ein zeitlicher Zusammenhang mit der Medikamenteneinnahme sein.
Wie wird behandelt?
Bakterielle Infekte werden mit pflanzlichen Arzneimitteln, Antibiotika und/oder Schmerzmitteln behandelt, nicht-bakterielle Reizungen symptomatisch. Zusätzlich prüft Ihr Arzt, ob das Medikament durch ein verträglicheres Präparat ersetzt werden kann; auch können begleitende Maßnahmen zur Vorbeugung einer erneuten Entzündung (z. B. erhöhte Trinkmenge) hilfreich sein. Außerdem sollten Restharn und Harnsteine beseitigt werden, da sie das Infektionsrisiko steigern.
Was kann ich selbst tun, um Infekten vorzubeugen?
Viel trinken, regelmäßiges Wasserlassen und allgemeine Vorbeugemaßnahmen helfen, generell das Risiko für Harnwegsinfekte zu senken.
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