Blasenentzündung in den Wechseljahren: Ursachen, Vorbeugung und Behandlung
Autoren: Dr. med. Michaela Hilburger, Fachärztin für Urologie
Die Wechseljahre, also die Zeit der hormonellen Umstellung rund um die Menopause, bringen viele Veränderungen im weiblichen Körper mit sich – leider auch ein erhöhtes Risiko für Harnwegsinfekte wie Blasenentzündungen. Dies ist primär eine Folge des sinkenden Östrogenspiegels.1 Was der veränderte Hormonhaushalt mit dem Blasenentzündungs-Risiko zu tun hat, wie Sie selbst vorbeugen können und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, haben wir hier für Sie zusammengefasst.
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Weniger Östrogen, mehr Blasenentzündungen: Mit dem sinkenden Östrogenspiegel verändert sich die Scheidenflora und Krankheitserreger haben leichteres Spiel. Somit steigt das Risiko für Blasenentzündungen.1
- Vorbeugung: Zur Vorbeugung von Blasenentzündungen in und nach den Wechseljahren helfen allgemeine Maßnahmen wie viel trinken und regelmäßiges Wasserlassen. Bei wiederkehrenden Infektionen kann unter anderem eine lokale Östrogenbehandlung das Risiko weiterer Blasenentzündungen senken.
- Behandlung: Die Therapie einer akuten Blasenentzündung in dieser Lebensphase entspricht der bei jüngeren Frauen: Bei milden bis moderaten Beschwerden helfen oft schon viel trinken, Wärme, pflanzliche Mittel und Schmerzmittel; bei schwereren Verläufen und komplizierten Harnwegsinfekten kommen Antibiotika zum Einsatz.
Warum steigt in den Wechseljahren das Risiko für Blasenentzündungen?
Mit dem Eintritt in die Wechseljahre durchläuft der Körper eine hormonelle Umstellung, die sich auch auf die Harnwege auswirkt. Östrogen – das „weibliche Hormon“ – spielt für die Gesundheit von Scheide und Blase eine wichtige Rolle. In den fruchtbaren Jahren sorgt Östrogen für dicke, gut durchblutete Schleimhäute und fördert eine schützende Scheidenflora aus Milchsäurebakterien (Laktobazillen).2 Diese „guten“ Bakterien halten den vaginalen pH-Wert sauer (etwa pH 4) und verhindern so die Besiedelung mit Keimen aus dem Darm (z. B. Escherichia coli, auch E. coli genannt), die Harnwegsinfektionen verursachen können.2
Ab den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel drastisch. Das hat Folgen für die Harnwege: Die Schleimhaut von Scheide und Harnröhre wird dünner und trockener.3 Zugleich nimmt der Glykogengehalt der Vaginalzellen ab – Glykogen dient den Laktobazillen als wichtiger Nährstoff.4 In der Folge reduziert sich die Zahl der schützenden Laktobazillen, und der natürliche Säureschutz der Scheide geht verloren;2,5 der pH-Wert steigt an. In diesem weniger sauren Milieu können sich krankheitserregende Bakterien, vor allem Darmkeime wie E. coli, deutlich leichter ansiedeln und vermehren. Von der Scheide aus können diese Bakterien dann über die Harnröhre in die Blase aufsteigen und dort eine Infektion auslösen.6
Neben dem Östrogenmangel können auch andere Faktoren das Infektionsrisiko erhöhen:
Beckenbodenschwäche
Mit den Jahren kann die Spannung von Muskeln und Bindegewebe im Beckenboden nachlassen. Eine solche Schwäche kann zu leichter Inkontinenz führen7 und in stärkerer Ausprägung, wenn sie zu einer Senkung der Beckenorgane führt, auch die vollständige Blasenentleerung erschweren8,9 – beides gilt als Risikofaktor für Harnwegsinfekte.1,10,11 Weitere Faktoren, die eine Beckenbodenschwäche begünstigen, sind übrigens Übergewicht, Geburten, Rauchen und eine entsprechende Veranlagung.8
Chronische Erkrankungen
Einige Erkrankungen können über unterschiedliche Mechanismen die Anfälligkeit für Harnwegsinfekte erhöhen. Manche behindern zum Beispiel die Blasenentleerung, andere führen zu Inkontinenz oder schwächen die körpereigene Abwehr. Beispiele sind Diabetes mellitus12, Parkinson13 und ein Vorfall der Beckenorgane14.
Mehr zum Thema lesen Sie in unserem Beitrag: Blasenentzündung bei Diabetes: Ursachen, Symptome, Behandlung und Vorbeugung
Geschwächtes Immunsystem
Mit dem Älterwerden neigt auch das Immunsystem dazu, weniger effizient zu arbeiten.15 Außerdem können bestimmte Krankheiten (z. B. Diabetes1) oder Medikamente (wie Kortison) die körpereigene Abwehr schwächen, sodass Keime leichter Infektionen auslösen können.
Medikamente
Einige Arzneimittel – etwa manche Beruhigungsmittel, Antidepressiva oder Präparate gegen Herzrhythmusstörungen – können die Blasenentleerung erschweren und Restharn begünstigen.15 In diesem verbliebenen Urin können sich Bakterien besonders leicht vermehren.10
Auch interessant: Medikamente als Ursache für eine Blasenentzündung?
Natürlich ist nicht jede Frau in den Wechseljahren von solchen Begleitfaktoren betroffen. Dennoch treten chronische Erkrankungen oder regelmäßige Medikamenteneinnahmen im höheren Lebensalter insgesamt etwas häufiger auf.16,17 Sie hängen also nicht unmittelbar mit der Menopause zusammen, können das Risiko für Harnwegsinfektionen aber zusätzlich beeinflussen. In Verbindung mit dem sinkenden Östrogenspiegel entsteht so bei manchen Frauen ein Milieu im Intimbereich, in dem sich Bakterien wie E. coli leichter vermehren können.
Vorbeugung: Wie kann man Blasenentzündungen vermeiden?
Man kann selbst einiges dazu beitragen, um Blasenentzündungen vorzubeugen. Besonders wichtig sind allgemeine Hygieneregeln und Lebensstilfaktoren. Darüber hinaus kann Ihr behandelnder Arzt weitere Maßnahmen empfehlen – beispielsweise eine lokale Östrogenbehandlung oder eine immunstimulierende Behandlung gegen Blasenentzündungen (häufig als ‚Impfung‘ bezeichnet).
Hier die wichtigsten Tipps zur Vorbeugung im Überblick:
Viel trinken
Eine hohe Flüssigkeitszufuhr sorgt dafür, dass potenzielle Erreger aus der Blase „herausgeschwemmt“ werden, bevor sie sich festsetzen können. Trinken Sie darum über den Tag verteilt mehr als 1,5 Liter1, am besten Wasser.
Regelmäßig zur Toilette
Gehen Sie zur Toilette, wenn Sie müssen, und verkneifen Sie sich nicht den Harndrang. Entleeren Sie die Blase außerdem immer vollständig. Auch nach dem Geschlechtsverkehr empfiehlt es sich, bald zur Toilette zu gehen – das spült eingedrungene Bakterien schneller wieder hinaus.
Intimhygiene mit Maß
Achten Sie auf die richtige Wischrichtung nach dem Toilettengang – immer von der Harnröhre in Richtung After, nicht umgekehrt. So gelangen möglichst keine Darmkeime in die Harnwege. Übertreiben Sie es aber nicht mit der Intimhygiene: Seifen, Intimsprays oder Spülungen können die natürliche Scheidenflora stören. Reinigung mit warmem Wasser (ggf. mit einer pH-hautneutralen Waschlotion) genügt völlig.
Warm halten
Achten Sie darauf, Ihren Unterleib und die Füße warm zu halten. Eine Unterkühlung kann die Durchblutung der Schleimhäute verringern und dadurch die lokale Abwehr schwächen.
Beckenboden stärken
Eine schwache Beckenbodenmuskulatur kann dazu führen, dass sich nach dem Wasserlassen Restharn in der Blase sammelt oder ungewollter Harnverlust auftritt – beides begünstigt Blasenentzündungen. Ein gezieltes Beckenbodentraining zur Kräftigung der Muskulatur kann hier vorbeugend wirken und auch bereits bestehende Beschwerden (etwa eine Inkontinenz) verbessern.18 Geeignete Übungen kann Ihnen ein Physiotherapeut zeigen.
Immuntherapie mit OM-89
OM-89 ist ein immunstimulierendes Präparat, das einen Extrakt aus 18 inaktivierten Stämme von E. coli Bakterien enthält – dem häufigsten Erreger von Blasenentzündungen. Es soll das Immunsystem „trainieren“, schneller und gezielter auf eindringende Keime zu reagieren. Die Anwendung erfolgt üblicherweise als dreimonatige Kapselkur.1,12
Cranberry und D-Mannose
Auch Cranberry (Moosbeere) oder D-Mannose (ein spezieller Zucker) können angewandt werden, um wiederkehrenden Harnwegsinfektionen vorzubeugen.12 Cranberry-Produkte (z. B. Saft oder Kapseln) enthalten Pflanzenstoffe wie Proanthocyanidine, die das Anhaften von Bakterien an der Blasenwand erschweren. Auch D-Mannose soll ähnlich wirken, indem sie die Bindung der Bakterien an der Blasenwand verhindern soll.1 Allerdings ist der wissenschaftliche Nachweis für den Nutzen dieser Mittel insgesamt gering.1 Dementsprechend gibt die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) in ihrer Leitlinie lediglich eine schwache Empfehlung für deren Einsatz.1
Antibiotika als Dauertherapie
Eine langfristige Antibiotika-Prophylaxe wird heute unter anderem wegen der Gefahr von Resistenzentwicklungen und anderer möglicher Nebenwirkungen nur sehr zurückhaltend eingesetzt. Sie kommt üblicherweise erst dann in Betracht, wenn andere Maßnahmen keinen Erfolg gebracht haben.12
Östrogensalben und -zäpfchen
Als vorbeugende Maßnahme bei wiederkehrenden Harnwegsinfekten in bzw. nach den Wechseljahren kann eine lokale Östrogentherapie mit 0,5 mg Estriol pro Tag hilfreich sein.12 Durch die Anwendung östrogenhaltiger Cremes oder Vaginalzäpfchen wird die Vaginalschleimhaut gestärkt und eine schützende Bakterienflora aus Laktobazillen gefördert.1,19,20 Dies kann die Häufigkeit von Blasenentzündungen senken.19
Wichtig: Die Präparate enthalten zwar nur eine sehr niedrige Hormondosis, sodass kaum Östrogen in den Blutkreislauf gelangt.21 Dennoch sollte – insbesondere falls in Ihrer Vorgeschichte oder aktuell eine hormonabhängige Tumorerkrankung (z. B. Brustkrebs) vorliegt – der Nutzen und eventuelle Risiken dieser Therapie vorab ärztlich sorgfältig abgewogen werden.
Blasenschutzbarriere stärken
Die Blasenschleimhaut ist von einer Schutzschicht aus Glykosaminoglykanen (GAG) überzogen. Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen kann eine Schädigung dieser Schicht dazu führen, dass Bakterien leichter anhaften.11 In solchen Fällen kann – falls andere Maßnahmen nicht greifen – eine sogenannte GAG-Substitution erwogen werden. Dabei werden Substanzen wie Hyaluronsäure oder Chondroitinsulfat über einen Katheter direkt in die Blase eingebracht, um die natürliche Schutzbarriere zu regenerieren.1,12
Behandlung: Was tun bei einer Blasenentzündung?
Trotz aller Vorbeugung lässt sich eine Blasenentzündung nicht immer vermeiden. Im Grundsatz unterscheidet sich die Therapie einer akuten Blasenentzündung in und nach den Wechseljahren nicht von der Behandlung bei jüngeren Frauen. Wie die Therapie im Einzelnen aussieht, richtet sich auch danach, ob es sich um eine unkomplizierte oder komplizierte Infektion handelt:
- Unkomplizierte Blasenentzündungen – das heißt Infektionen bei ansonsten gesunden Frauen ohne relevante Grunderkrankungen oder Risikofaktoren – verlaufen oft mild-moderat. Pflanzliche Präparate (z. B. eine pflanzliche Dreierkombination aus Rosmarin, Tausendgüldenkraut und Liebstöckel) lindern hier wirksam die Beschwerden und Hausmittel können hier unterstützend wirken. Außerdem können auch Schmerzmittel zum Einsatz kommen. Gehen die Beschwerden unter den genannten Maßnahmen nicht zurück, kann ein Antibiotikum verordnet werden.
- Liegt eine komplizierte Harnwegsinfektion vor (z. B. bei bestehenden Nierenerkrankungen, Immunschwäche oder Diabetes), ist eine antibiotische Behandlung in der Regel angezeigt.12
Welche Schritte im Einzelfall notwendig sind, hängt vor allem vom Schweregrad der Symptome und den Begleitumständen ab. Die wichtigsten Bausteine der Behandlung sind:
- Hausmittel,
- pflanzliche Arzneimittel,
- Schmerzmittel und
- Antibiotika.
Hausmittel
Wichtig ist, viel zu trinken – dadurch werden Bakterien aus der Blase gespült. Ebenfalls wohltuend ist Wärme: Eine Wärmflasche oder ein warmes Kirschkernkissen auf dem Unterbauch entspannt die Muskulatur und lindert Krämpfe. Diese einfachen Maßnahmen können den Heilungsverlauf schon deutlich bessern.
Pflanzliche Arzneistoffe und Schmerzmittel
Zur wirksamen Symptomlinderung werden pflanzliche Arzneimittel eingesetzt. Dazu zählt zum Beispiel eine Kombination aus drei Heilpflanzen – Rosmarin, Tausendgüldenkraut und Liebstöckel (Canephron® Uno). Die Wirksamkeit dieser Kombination bei unkomplizierten Harnwegsinfekten ist wissenschaftlich belegt. Eine Studie zeigt: In bis zu 84 % der Fälle kann durch den Einsatz auf eine Antibiotikagabe verzichtet werden.22
Eine weitere Option sind Präparate mit Bärentraubenblättern. Beachten Sie, dass Bärentraubenblätter nicht länger als eine Woche am Stück eingenommen werden sollten und für Personen mit Nierenfunktionsstörungen nicht geeignet sind. Wenn sich innerhalb von vier Tagen trotz der Anwendung keine Besserung zeigt oder die Symptome sogar schlimmer werden, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.23
Bei Schmerzen können zudem freiverkäufliche Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac eingenommen werden. Diese bekämpfen zwar nicht die Bakterien, aber sie reduzieren die Entzündung und lindern den Schmerz, während der Körper die Infektion bekämpft. Bitte beachten Sie die Hinweise im Beipackzettel: Bei gewissen Vorerkrankungen (z. B. einer Nierenfunktionsstörung) sollten diese Medikamente nicht angewendet werden.
Antibiotika
Bei einer ausgeprägten Blasenentzündung – etwa wenn sehr starke Beschwerden bestehen oder vorige Therapiemaßnahmen nicht erfolgreich waren – kommt auch eine antibiotische Therapie in Frage. Verordnet werden dann beispielsweise Nitrofurantoin oder Fosfomycin. Bei bestehenden Risikofaktoren (z. B. Nierenerkrankungen, Immunschwäche) oder wenn die Infektion „aufsteigend“ ist und eine Nierenbeckenentzündung droht (erkennbar an Flankenschmerzen und Fieber), ist in der Regel eine Antibiotikabehandlung angezeigt.
Leiden Sie unter häufig wiederkehrenden Blasenentzündungen (medizinisch: rezidivierende Zystitis), sollten Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über weiterführende Maßnahmen sprechen. Sofern noch nicht geschehen, kann eine lokale Östrogentherapie eine Option sein. In manchen Fällen kann auch eine Impfung gegen Blasenentzündung oder eine langfristige Antibiotika-Prophylaxe erwogen werden.
Fazit
Zu den bewährten Therapiemöglichkeiten bei einer Blasenentzündung in und nach den Wechseljahren zählen – wie auch bei jüngeren Frauen – Hausmittel, pflanzliche Arzneimittel, Schmerzmittel und bei Bedarf Antibiotika. Zur Vorbeugung und insbesondere bei wiederkehrenden Harnwegsinfekten in der Menopause können lokale Östrogene die Infekthäufigkeit reduzieren.
Mit der richtigen Behandlung lassen sich Blasenentzündungen auch in den Wechseljahren gut in den Griff bekommen – und dank der genannten vorbeugenden Maßnahmen lässt sich hoffentlich verhindern, dass es überhaupt oder erneut dazu kommt. Abschließend sei betont: Zögern Sie nicht, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie unsicher sind oder starke Beschwerden haben. Insbesondere Blut im Urin, Fieber oder Rückenschmerzen sollten umgehend ärztlich abgeklärt werden.
Wenn Sie an weiteren ausführlichen Informationen zur Ursache und Behandlung von Blasenentzündungen interessiert sind, erfahren Sie hier mehr:
Die wichtigsten Fragen auf einen Blick
Warum treten Blasenentzündungen in den Wechseljahren häufiger auf?
Durch den sinkenden Östrogenspiegel verändert sich die Schleimhaut in Scheide und Harnröhre: Die schützende Milchsäureflora nimmt ab, und der pH-Wert steigt an. So können sich krankmachende Bakterien leichter ansiedeln und Infektionen auslösen.
Kann Beckenbodentraining vorbeugen oder Beschwerden verbessern?
Ja. Ein gezieltes Training kann Inkontinenz verringern und Restharn vorbeugen – und damit auch das Risiko für Infekte senken.
Kann eine lokale Östrogenbehandlung helfen?
Ja. In und nach den Wechseljahren kann eine lokale Therapie mit Östrogen-Cremes oder -Zäpfchen die Schleimhaut stärken und die Zahl schützender Laktobazillen erhöhen. Das kann das Risiko für wiederkehrende Blasenentzündungen deutlich senken.
Was bedeutet „lokale Östrogene“ im Vergleich zu Tabletten?
Eine lokale Anwendung (z. B. als Creme oder Zäpfchen) wirkt vor Ort an der Schleimhaut und kann das Risiko für Blasenentzündungen senken.
Sind pflanzliche Mittel eine Alternative zu Antibiotika?
Bei leicht-moderaten, unkomplizierten Blasenentzündungen können pflanzliche Arzneistoffe – etwa eine Kombination aus Rosmarin, Tausendgüldenkraut und Liebstöckel – die Beschwerden lindern und die Heilung unterstützen. Bärentraubenblätter sind ebenfalls möglich, sollten aber nicht länger als eine Woche angewendet werden.
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